Gesund schwitzen in der Sauna30.
Sep.

Sobald die Außentemperatur sinkt und es kalt wird, sehnt sich der Mensch nach Wärme, nach einem behaglichen Ort um zu entspannen und der Kälte zu entfliehen; und sei es nur für eine kurze Zeit. Ein Besuch in der heißen Sauna ist daher für viele Menschen hierzulande ein idealer Freizeitspaß. Gleichzeitig leistet ein regelmäßiger Saunagang einen sehr wichtigen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems und hat einen positiven Einfluss auf anderweitige Erkrankungen oder Alltagsbeschwerden.

Die klassische Sauna kommt aus Fennoskandinavien

Wandernde Völker brachten den Brauch des gesunden Schwitzens bereits im Mittelalter nach Nordeuropa. In Finnland spielt die Sauna also schon seit einigen Jahrhunderten eine bedeutende Rolle. Dort fand man auch die besten Voraussetzungen um eine Sauna zu betreiben. Die weiten und dicht bewaldeten Areale boten ideales Brennmaterial, um die Steine der Sauna zu erhitzen. Da ist es nur verständlich, dass die Sauna in den nördlicheren Ländern Europas sehr gut ankam und als angenehm empfunden wurde.

Welche Auswirkungen hat die Sauna auf den menschlichen Organismus?

Durch die plötzlich auftretenden Temperaturschwankungen, wird die Wärmeregulation des menschlichen Körpers stark angeregt und gefordert. Obwohl die Hitze die Körpertemperatur nur um max. zwei Grad Celsius ansteigen lässt, wird vom Körper einiges abverlangt, um die erhöhte Temperatur wieder anzugleichen. Dies äußert sich z.B. in starkem Schwitzen am gesamten Körper; dadurch wird die Verdunstungskühle herbeigeführt.
Der nachfolgende kalte Duschvorgang oder die Abkühlung in einem eiskalten Tauchbecken bewirken, dass sich die Gefäße, die vorher durch den Saunagang geweitet wurden, wieder zusammenziehen, um die Wärme nun im Körperinneren zu halten. Zu bedenken gilt jedoch, dass zuerst die peripheren Gliedmaße gekühlt werden, um sich im Anschluss zur Körpermitte vorzuarbeiten. Damit wird das Training der Blutgefäße der Haut gefördert. Anschließend sollte eine Ruhephase von mindestens 12 Minuten erfolgen, bevor der nächste Saunagang erfolgt. Und erneut heißt es: schwitzen, kühlen und die Pause einhalten.

Wenn folgende Tipps beachtet werden, hat ein Saunabesuch nicht nur positive Auswirkungen auf das Immunsystem, sondern sorgt gleichzeitig durch die entspannende und wohlige Wärme für eine Erholung vom Alltagsstress:

  • – Sehr wichtig ist, dass man sich nicht gestresst oder abgehetzt in die Sauna setzt
  • – Vor dem ersten Saunagang sollte geduscht oder sich gründlich gewaschen und anschließend abgetrocknet werden, denn trockene Haut schwitzt im Normalfall schneller als feuchte Haut
  • – Der erste Gang sollte zwischen acht und zehn Minuten andauern. Idealerweise wird kurz und heftig auf einer der oberen Bänke geschwitzt, der Wohlfühlfaktor sollte dabei jedoch immer im Vordergrund stehen. Die letzten Minuten eines jeden Ganges auf die unterste Stufe setzen, um den Kreislauf erneut an die aufrechte Körperhaltung zu gewöhnen.
  • – Nach dem Saunagang folgt die Abkühlphase. Um den Kreislauf zu schonen und das Herz langsam auf die Kälte vorzubereiten, folgt der kalte Guss im Idealfall zunächst über die Beine und Arme in Richtung Herz. Wem dies nicht ausreicht, der kann auch für einige Sekunden in ein Tauchbecken springen, aber dies sollten nur geübte Saunagänger ausüben.
  • Benjamin Siebert

    Benjamin ist seit 2012 für die MDM angestellt. Seine Kernbereiche liegen im Bereich des Online Marketings und der Pressearbeit.

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