Schwitzen beim Sport – Sport gegen Schwitzen?30.
Jun.

Ob bei einer Radtour im Sonnenschein, der morgendlichen Laufrunde durch die nahegelegenen Felder oder dem alltäglichen Training im Fitnessstudio – jeder Mensch schwitzt anders und vor allem unterschiedlich viel: Während die einen gerade mal ein paar Schweißperlen auf der Stirn erkennen lassen, klebt bei anderen das Trikot bereits am klitschnassen Körper und der Schweiß rinnt nur so in Strömen.

Dabei ist Schwitzen absolut wichtig und richtig, um die Körpertemperatur zu regulieren. Bei sportlicher Betätigung kommt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung und die Körpertemperatur steigt. Die Schweißtröpfchen, die unsere Haut benetzen, sorgen für Abkühlung und verhindern somit, dass der Körper überhitzt. Je öfter man trainiert, umso besser funktioniert tatsächlich dieses System. Der Körper ist dann in der Lage, schneller auf den Temperaturanstieg unter Belastung zu reagieren, wodurch Herz und Kreislauf geschont werden. Außerdem verdampft der Schweiß bei Sportlern direkt auf der Haut und kann dadurch seine kühlende Wirkung optimal entfalten, während er bei Menschen, die keinen Sport treiben, eher abfließt, ohne sie dabei ausreichend erfrischt zu haben. Auch die Zusammensetzung des Schweißes ändert sich mit steigender Fitness: Ausdauersportler zum Beispiel scheiden nachweislich erheblich weniger Elektrolyte aus, was sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Körpers auswirkt.

Ein weit verbreiteter Mythos in diesem Zusammenhang ist, dass Sportler im Umkehrschluss weniger schwitzen als Nichtsportler. Zwar verändert sich die Zusammensetzung des Schweißes, wie viel ein Sportler jedoch schwitzt, ist individuell verschieden. Allgemein aber lässt sich sagen, dass gute Sportler bis zu 3 Liter Schweiß in der Stunde produzieren können. Nichtsportler dagegen produzieren in der gleichen Zeit nur maximal 0,8 Liter. Weniger zu schwitzen ist also per se nicht gleichbedeutend mit einem besseren Fitnesszustand. Ganz im Gegenteil: Wer beim Sport richtig schwitzt, zeigt, dass er fit ist.

Ein weiterer Irrtum besteht in dem Glauben, Sport sei ein effektives Mittel gegen Hyperhidrose – der Fachbegriff für übermäßigen Schweißfluss ohne körperliche Belastung. In Deutschland sind davon etwa 10% der Bevölkerung betroffen. Tatsächlich kann Sport in diesem Fall nur über Umwege das Schwitzen beeinflussen, zum Beispiel über die Gewichtsreduktion. So ist erwiesen, dass übergewichtige Menschen stärker und schneller schwitzen als normalgewichtige. Bei Menschen, die jedoch trotz Normalgewicht übermäßig viel schwitzen, wird sich die Schweißproduktion im Alltag auch mit sportlicher Betätigung höchstwahrscheinlich kaum merklich verringert. Ein weitaus effektiveres Mittel im Falle von übermäßigem Schwitzen ist die Verwendung eines Antitranspirants, welches aufgrund seiner besonderen Wirkstoffkombination aus Aluminiumsalzen und Proteinen im Gegensatz zu herkömmlichen Deodorants die Schweißproduktion hemmt. Diese können sowohl auf empfindlichen Hautpartien, wie z.B. im Gesicht und auf der Kopfhaut, als auch am Rücken und an den Füßen angewendet werden. Ein bis maximal zwei Mal pro Woche angewendet, verleiht ein Antitranspirant den Betroffenen eine starkes Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.

Benjamin Siebert

Benjamin ist seit 2012 für die MDM angestellt. Seine Kernbereiche liegen im Bereich des Online Marketings und der Pressearbeit.

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