Schwitzen im Alltag11.
Jun.

Übermäßiges Schwitzen kann den Alltag in vielen Situationen immens einschränken. Wer oftmals vor Schweiß triefende Hände oder Schweißflecken im Shirt hat, kennt teilweise gewitzte Tricks, die ihn den Tag überstehen lassen. Viele Betroffene haben allzeit Papiertaschentücher griffbereit, tragen durchgängig dunkle Kleidung oder nehmen Ersatzkleidung mit an den Arbeitsplatz.
Im Folgenden möchten wir gerne aufzeigen, in welchen Alltagssituationen es zu vermehrtem Schwitzen kommen kann, wie man diesen Situationen begegnen und somit auch gleichzeitig den Alltag unbeschwerter meistern kann.

Emotionales Schwitzen:

Stresssituationen und innere Unruhe wie beispielsweise psychische Anspannung, Ängste, psychische Aufregung, Schmerz oder Wut begünstigen in der Regel emotionales Schwitzen und lösen dieses aus. Der Schweiß tritt nun infolgedessen vermehrt im Achselbereich, an den Handinnenflächen, den Fußsohlen und im Kopfbereich auf.
Dieses „emotionale“ Schwitzen hat nicht unmittelbar etwas mit der ansonsten kühlenden Funktion des Schweißes zu tun. Bei Angst oder Aufregung werden lediglich bestimmte Körperregionen über die Nerven angesprochen und unser Körper schüttet Adrenalin aus.

Bemerkt man daraufhin den Schweißausbruch an sich selbst, befindet man sich schnell in einem Teufelskreis. Während die Spuren des starken Schwitzens verschleiert werden sollen, wird man gleichzeitig immer unsicherer, läuft meist rot an und schwitzt noch mehr.

Ein weiteres Beispiel ist das Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch. Auch dieses ist für viele Menschen eine psychisch anstrengende Ausnahmesituation. Der Stress als Auslöser für Schweißausbrüche ist damit vorprogrammiert. Das Gespräch mit dem Personalchef kann unter diesen Umständen zu einer regelrechten Tortur werden. Schweiß wird in solchen Situationen meistens mit Angst und Kontrollverlust in Verbindung gebracht.
Selbst wenn sie noch nicht unter Stress stehen, kann der Schweißausbruch schon sichtbar sein. Vor allem im Bereich der Hände, auf der Stirn oder unter den Achseln. Da kann schon das einfache Händeschütteln zur Begrüßung eine unangenehme Sache sein.

Hilfreich um solch schwierige „Schweißausbruch-Situationen“ zu meistern, sind z. B. Probe-Gesprächsrunden mit Freunden oder Bekannten vor dem eigentlich anstehenden Gesprächstermin. Auch bestimmte Atemübungen können die Nervosität vor dem Gespräch dämpfen und Rhetorik Schulungen können den Gesprächsverlauf positiv beeinflussen und gleichzeitig Stress vermeiden.

Schwitzen als Folge von Übergewicht:

Menschen mit Übergewicht neigen zu übermäßiger Schweißproduktion. Dazu kommen nicht selten ein geschwächter Kreislauf und zusätzliche Mehrbelastungen des Körpers durch das größere Körpergewicht, die das Schwitzen enorm fördern. Wer Schwierigkeiten mit einem erhöhten Gewicht hat, hat auch oft mit sogenannten Schweißattacken zu kämpfen. Dann sind die Folgen schnell sichtbar, denn der Schweiß rinnt regelrecht aus den Hautporen und zusätzlich wird übermäßig viel Schweiß produziert. In Ausnahmesituationen oder unter besonderen Umständen, wie etwa zusätzliche körperliche Belastung, reagieren die Schweißdrüsen ebenfalls auf diese Anstrengungen. Das Schwitzen steigt an und die Schweißproduktion ist vermehrt angekurbelt.

Stark erhöhtes Körpergewicht belastet den menschlichen Organismus. Im Gegensatz zu Personen mit Normalgewicht ist es für den Organismus bei dicken Menschen schwieriger, die natürlichen Körperfunktionen regelkonform in Gang zu halten. Beispielsweise wird durch eine Abnahme von ca. 1-2 Kilo, der gesamte Organismus weniger belastet und infolgedessen auch weniger geschwitzt.

Schwitzen bei scharfem Essen:

Saure oder stark gewürzte Speisen (z. B. Pampelmusen, Sauerkraut, Senf, Essiggurken und scharfe Gerichte mit Pfeffer, Jalapenos, Peperoni) können vermehrtes Schwitzen hervorrufen. Diese Form von Schwitzen wird durch unseren Geschmackssinn kontrolliert. Ausschlaggebend für starkes Schwitzen beim Essverhalten sind unsere Zungen- und Hautrezeptoren. Diese nehmen sehr stark gewürzte Gerichte als heiß wahr und wirken dieser Erhitzung mit erhöhter Schweißbildung für die Abkühlung des Körpers entgegen. 
Ratsam ist, seine Gerichte nicht übermäßiger geschmacklicher Schärfe auszusetzen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Schwitzen im Beruf:

Schweißausbrüche werden im Büro nicht gerne gesehen und nicht selten von Kollegen belächelnd wahrgenommen. Mitarbeiter die ständig viel schwitzen, stehen schnell im Verdacht ihre eigene Hygiene zu vernachlässigen. Niemand hinterfragt, ob in Wahrheit eventuell ein ganz anderes Problem hinter der übermäßigen Schweißproduktion steht. Personen mit starker Schweißproduktion geraten daher nicht selten in ein soziales Abseits und selbst Ihre Karriere kann darunter leiden, denn wer ständig stark schwitzt und mit Schweißflecken herum läuft, der wirft ein vermeintlich schlechtes Licht auf sich und damit ebenfalls auf seinen Arbeitgeber.
Bekommt der Schwitzende dies mit, so wirkt sich das gleich wieder auf sein Schwitzverhalten aus. Unter Stress kurbelt der menschliche Körper die Schweißproduktion weiter an und die Psyche wird zusätzlich belastet.

Benjamin Siebert

Benjamin ist seit 2012 für die MDM angestellt. Seine Kernbereiche liegen im Bereich des Online Marketings und der Pressearbeit.

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