Welche Funktionen hat denn eigentlich das Schwitzen?16.
Feb.

Die wichtigste Funktion des Schwitzens ist sicherlich die Thermoregulation des Körpers, die den Wärmehaushalt reguliert und dazu beiträgt, die Körpertemperatur gleichmäßig bei ca. 37 Grad Celsius zu halten. Ohne Schweißabsonderungen würde unsere Haut schnell austrocknen und Bakterien und Keime könnten ungehindert in den Körper eindringen. Schweiß erhöht die Hautfeuchtigkeit, dadurch wird die Haut angenehm geschmeidig.
Aber auch andere Eigenschaften sind durchaus bemerkenswert. So leitet der Schweiß unerwünschte Gifte wie beispielsweise Alkohol aus dem Körper und leistet so einen enormen Beitrag zur natürlichen Entgiftung des Körpers.

Wie Schweiß entsteht

Jeder Mensch schwitzt unterschiedlich; der eine mehr, der andere weniger. Sei es beim Sport, bei nur leichter körperlicher Anstrengung oder auch emotionaler Anspannung, wie Angst oder Aufregung; all dies kann dazu führen, dass Menschen mehr schwitzen als „üblich“. Sogenannte Hitzewallungen sind das Resultat. Die Schweißausbrüche lassen sich nicht steuern und führen daher oft zu sehr unangenehmen Situationen, die gerade den Gesichtsschweiß häufig betreffen.

Die Schweißabsonderung wird wie oben erwähnt von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die Thermoregulation über den Schweiß setzt immer dann ein, wenn der Organismus eine Abkühlung benötigt um sich vor einer Überhitzung zu schützen.
Die sogenannte Verdunstungswärme, die durch das Schwitzen entsteht, verschafft dem Körper die benötigte Körpertemperatur und der Abkühlungseffekt setzt ein.

Des Weiteren gibt es auch Lebensphasen in denen es ganz normal ist mehr zu schwitzen. Die Wechseljahre der Frau sind nur ein Beispiel dafür. In dieser Phase, die zum Leben jeder Frau dazugehört, sorgt die hormonelle Umstellung des Körpers dafür, dass bisweilen übermäßig Schweiß produziert wird. Die meisten Frauen sind nach der Umstellungsphase des Körpers erlöst und die Schweißdrüsen kehren zu ihrer normalen Aktivität zurück. Dennoch gibt es auch einige Frauen, bei denen dies leider nicht zutrifft. Die Schweißproduktion reduziert sich nicht wieder völlig. Um ein unbeschwertes, aktives Leben zu führen und die jugendliche Lebensqualität zu erhalten ist ein effizientes Mittel gegen Schwitzen ratsam.

Frischer Schweiß riecht neutral

Der abgesonderte Schweiß ist nahezu geruchlos und besteht zu großen Teilen aus Wasser mit sehr geringen Mengen an Harnstoff und verschiedenen Salzen. Bis er von den Bakterien zum Abbau genutzt wird, nehmen wir den Geruch des Schweißes als nicht übelriechend wahr. Wird der Schweiß durch Bakterien zersetzt, entsteht der oft sehr unangenehme Schweißgeruch, den wir als einen übelriechenden „Duft“ bemerken. Aber auch diese Bakterienzusammensetzung ist nicht bei jedem Menschen gleich, dies ist der Grund dafür, warum männlicher Schweiß auch stärker als der von Frauen riecht. Außerdem schwitzten Männer meist mehr als Frauen, da Männer in der Regel einen höheren Energieverbrauch haben.

Der Mensch hat zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Besonders viele davon sind an den Handflächen und Fußsohlen, in den Achselhöhlen und auf der Stirn. In etwa 100 bis 200 Milliliter Schweiß werden im Ruhezustand produziert, wird ein Mensch aktiv, können zwischen zwei und sechs Litern Schweiß abgesondert werden.

Benjamin Siebert

Benjamin ist seit 2012 für die MDM angestellt. Seine Kernbereiche liegen im Bereich des Online Marketings und der Pressearbeit.

Letzte Artikel von Benjamin Siebert (Alle anzeigen)

© MDM Healthcare GmbH 2019 - Odaban Antitranspirant gegen Schwitzen